Üben – Verbunden sein

Das Wort üben hat seinen Ursprung im mittelhochdeutschen ueben …einpflanzen, pflegen. Im allgemeinen Sprachgebrauch meint es eine Fertigkeit entwickeln und entfalten.

Üben wird oft mit der Schul- oder Studienzeit in Verbindung gebracht. Gerade als erwachsener Mensch ist es aber oft sehr spannend und befriedigend, wenn man sich gezielt um eine neue Fähigkeit bemüht, geduldig bleibt und Freude hat an den vielen kleinen Schritten und Erfolgen.
Ist ein Stück dieses Übungsweges zurückgelegt und geht die Übung gleichsam in Fleisch und Blut über, kann es sehr genussvoll sein, bspw. Yoga einfach auszuüben, zu „können“.

Das Wort Yoga wiederum entspringt der indoeuropäischen Wortwurzel Yuj, Joch. Das Joch, das Ochsen gemeinsam einen Karren ziehen lässt, den alleine fortzubewegen nicht möglich wäre: Die Zugtiere müssen ihre Kräfte verbinden. Yoga wird so oft mit „Verbindung“ übersetzt.
Verbinden kann ich mich im Üben mit meinem Körper, dem Atem, Gedanken und Gefühlen: Ich stärke die Verbindung zu mir selbst.
In einer Gruppe fühle ich mich darüber hinaus vielleicht auch mit den Mit-Übenden über das gemeinsam Tun verbunden.

Über mich

Yogalehrerin

Mit Yoga begonnen habe ich 2001. Nach einer schweren Krankheit wollte ich damals das Vertrauen in meinen Körper wiederaufleben lassen und etwas für Körper und Psyche gleichermaßen Heilsames tun. Damals waren meine Kinder noch sehr klein und ich erinnere mich gut an meine tiefe Freude darüber, auf der Matte still mit mir sein zu können und einfach den Anweisungen der Lehrerin zu folgen.
Bei Beate Guttandin (Ashtanga Yogawerkstatt Köln) habe ich mit Ashtanga-Yoga angefangen. Sie und die sehr dynamische Yogaform haben mich viele Jahre lang begeistert.
Nach zehnjähriger, – fast täglicher – intensiver Praxis habe ich an ihrer Schule in Köln die dreijährige Ausbildung zur Yogalehrerin gemacht. In dieser Zeit habe ich begonnen, zu unterrichten, in meiner Ausbildungsschule und in anderen Yogaschulen in Köln.
2010 lernte ich im Dojo von Dirk Kropp (Aikido üben) die japanische Kampfkunst Aikido kennen. Dieses meditative Üben bereichert seitdem meinen Blick aufs Yoga sehr. Die hier erlebte und erlernte Art der behutsamen, gleichzeitig auch sehr bewegten Körperarbeit hat mich genauso fasziniert und geprägt wie das Ashtanga-Yoga ein Jahrzehnt zuvor – und tut es weiterhin.

Ich bin Mitglied im BDY und nehme an Fortbildungen teil.

Von unschätzbarem Wert sind jedoch die vielen eigenen Übungsjahre und meine heutige tägliche Praxis. Mein Zwiegespräch mit dem eigenen Körper und Geist, die keine Fortbildung ersetzen kann.

Und später als Lehrerin: die Begegnung mit den unterschiedlichsten Übenden, deren Gestimmtheit, ihren Themen und ihrer Entfaltung auf der Matte.

Mir macht es große Freude, Yoga zu unterrichten. Unterrichtserfahrung hatte ich nach meinem Übersetzer-Studium (Arabisch/Türkisch) bereits viele Jahre als Lehrerin für DaF gesammelt.

Yoga verstehe ich nicht als weiteres Optimierungstool, sondern als die Einladung, fürsorglich und wohlwollend mit uns selbst zu sein. Uns auch durchaus zu fordern und neues auszuprobieren.

Was wir üben

Üben kann vielerlei sein:
in die Ruhe oder auch in die Kraft kommen,
abladen und auftanken.
Dafür und für all das, was Sie selbst noch entdecken,
möchte ich einen geschützten Raum anbieten.

Alle Stunden beginnen mit leichten Bewegungsfolgen in Rücken/Bauchlage/Vierfüßler oder auch im Stehen. Sie mobilisieren von Kopf bis Fuß, stimmen auf die nachfolgenden Sequenzen ein.
Gut aufgerichtet, nehmen wir uns dann Zeit, den eigenen Atem zu beobachten, lassen ihn sowohl feiner als auch tiefer werden. Diese Energieübungen – pranayama – haben im Yoga von jeher einen großen Stellenwert. Sie bieten Gelegenheit, zur Ruhe zu kommen, innerlich stiller zu werden.

Die nun in den „flow“ -Stunden (siehe: Angebot) folgenden Übungen – asana – sind in körperlicher Hinsicht so angelegt, dass sie sowohl kräftigen als auch beweglicher machen. Fließende Abläufe in den Sonnengrüßen bringen das Herz-Kreislauf-System in Schwung, gehaltene Positionen trainieren Gleichgewichtssinn und Ausdauer, kräftigen und dehnen gleichermaßen.
Wir verknüpfen die schon zu Beginn eingepflegte Atmung mit den Bewegungen. In mentaler Hinsicht hilft das, konzentriert, „im Augenblick“ zu sein. Diese Übungsstunden sind dabei recht bewegt und durchaus auch körperlich fordernd.
Die „slow“ Stunden gestalte ich so, dass auch TeilnehmerInnen ohne Vor-Erfahrung einen Einstieg finden. Erfahrene Übende, die Wert auf eine eher ruhige, sanfte Praxis legen, sind in diesen Stunden gut aufgehoben.
In allen Stunden lege ich viel Wert auf eine entspannte, freundliche, aber auch stille und konzentrierte Atmosphäre.

Diese beiden kurzen Videos sind während des Lockdowns in 2020 entstanden:

Kurszeiten am Ansgarplatz/neben St. Barbara  (ab 09.01.2023)

Montag:20.00 – 21.15 Uhr  „flow“

Dienstag:08.00 – 9.00 Uhr   „slow“ (Präventionskurs)       

Kurszeiten im Dojo, Rochusstr. 216    (ab 11.01.2023)

Mittwoch:18.00 – 19.10 Uhr   „slow“   (Präventionskurs)    Mittwoch:19.30 – 20.40 Uhr  „flow“ Freitag:9.00 – 10.15 Uhr     „slow-flow“

Preise:

Montag, 20.00-21:15 Uhr/ 09.01.-19.06.
247 €     (19 Termine)

Dienstag 08.00-09.00 Uhr/10.01.-28.03.
110 €     (11 Termine)

Mittwoch 18:00-19:10 Uhr/11.01-15.03.
140 €   (10 Termine)  ausgebucht

Mittwoch 19:30-21.40 Uhr/11.01.-15.03.
140 €

Freitag 09:00-10:15 Uhr/13.01.-16.06.
280 € (20 Termine)

Probestunde: 10 €

Ein späterer Einstieg ist nach Absprache möglich.

Präventionskurse sind von der Zentralen Prüfstelle Prävention zertifiziert und werden von den gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst.

 

Kontakt:
Anmeldung/ Infos per mail: weiser-yoga@t-online.de,telefonisch: 0157-37069259 oder per Kontaktformular.  Ich freue mich!